ein neues Romanprojekt ...

Klaus Störtebeker!

 

 

Wer dem legendären Freibeuter der Ost- und Nordsee näher kommen möchte, der fahre nach dem ostfriesischen Marienhafe. Dort halten sie ihrem zeitweiligen Bewohner bis heute die Treue. Anno 1396, so hört man, trat Klaus Störtebeker hier erstmals in Erscheinung. 
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Glaubt man den Erzählungen, dann hatte der Störtebeker mächtig Schlag bei Frauen. Dabei war er für die damaligen Zeiten ein Kerl im höheren Alter. Wie das bei Alpha-Männern ist, seine Stärke, Finanzkraft und Ausstrahlung zog unwiderstehlich die Damen in den Bann. Und es solle einige gegeben haben.

In lässiger Kämpferpose, das Enterbeil locker geschultert, steht sein Denkmal auf dem Marktplatz. Er genoss großes Ansehen in der Bevölkerung, das lässt sich heute noch feststellen. Bei näherer Betrachtung fragt man sich, zwang die Liebe den Seeräuber in die Knie? Als er sich an eine Frau band, war das der Anfang von seinem Ende? Oder war es sein Übermut gepaart mit Unverfrorenheit?

 

 

Die Entstehungsgeschichte

 

Heute berichte ich Euch von meinem Romanprojekt. Die Idee, über den Störtebeker zu schreiben, die existierte seit sehr vielen Jahren. Wie das Leben so spielt, lange dümpeln Vorhaben vor sich hin, alles dauert seine Zeit. Dabei spielte mir das »richtige Leben« gehörig in die Karten. Denn im Jahr 2010 beklagte das Museum für Hamburgische Geschichte den Diebstahl des Störtebeker-Schädels.

Eine bessere Steilvorlage für einen Autor kann es gar nicht geben. Statt den ›ollen Störtebeker‹ jetzt fantasy-mäßig nächtens auf den Hamburger Fleeten rumschippern zu lassen, wurde eine ganz andere Geschichte daraus. Wenn Ihr mögt, Ihr könnt sie bald lesen.
Ein Besuch in der Hansestadt Lübeck geriet zur Initialzündung. Das neu gegründete Hansemuseum war das Ziel. Zu Recherchezwecken besuchte ich zusammen mit meinem Mann und einer Freundin das Museum. Mit etlichen Druck-Erzeugnissen im Gepäck ging’s wieder nach Hause. Dort inspirierte uns der Ausflug zu einem Brainstorming. Mit ein bis zwei Fläschchen Rotwein gedopt, ließen wir die Gedanken nur so stürmen, nee, das war wohl doch eher ein Orkan. Wir resümierten über Tod und Teufel, krude Beziehungsmodelle und fingen an, bereits zu plotten. Hokuspokus, Spökenkiekerei und Robin Hood wurden ins Feld geführt. Selbst den Kreuzfahrer Richard Löwenherz bezogen wir mit ein. "Roman" kann eben alles!

Auch über die Namen von einigen Protagonisten machte ich erste Notizen. Was soll ich sagen, teilweise sind die Personen derzeit Bestandteil meines Projektes.

Nicht immer tun die Romanfiguren dass, was ich ihnen zugedacht hatte. So nahm die Figur der Isolde eine ganz andere Entwicklung, und Henning wurde zu meinem Helden. Irgendwo am Anfang der Geschichte hatte ich die Weichen entsprechend dafür gestellt. Ich wusste ja, wohin das Geschehen führte, aber, wie geht der Weg dorthin?
Dieses Mal dauert es nicht wieder Jahre. Die Rohfassung ist fertig und wird derzeit gründlich durchgecheckt.

Wie's weitergeht ... …

 

Die Korrekturarbeiten sind immer noch in vollem Gange. Parallel laufen bereits die weitergehenden Überlegungen. Ein Cover muss gestaltet werden, wie soll es aussehen?
Den Klappentext habe ich bereits formuliert und den Titel des Buches auch schon festgelegt. Den behalte ich aber noch eine Weile für mich.
Aus den einstmals geplanten 300 wurden über 460 Seiten. Sorry, liebe Leser, da müsst Ihr nun durch. 

 

Eine Frage galt es noch zu klären: Welches Genre bedient mein Romanprojekt? Gar nicht einfach bei meiner Cross-over-Geschichte. Weil fürs Netz eine »Schublade« gebraucht wird, machte ich mich auf die Suche. In den Bereich der Fantasy gehört es unbedingt, es ist aber kein typischer Vertreter der Gattung. So wurde ich schließlich fündig: Contemporary Fantasy!

Sehe ich jetzt Fragezeichen? Bei Google ist erklärt, dass die reale Welt mit fantastischen Elementen unterbrochen wird, etwa durch Mythen oder Legenden. Ein Portal, für den Eintritt in die Fantastik existiert auch in meinem Buch. Ich bin also auf der richtigen Schiene.

 

Wer sind meine Helden?

 

Der Störtebeker? Schwierig, denn der ist nur ›mittelbar‹ beteiligt.

Der Anwalt Henning? Wenn der nicht, wer dann. Um ihn dreht sich die ganze Geschichte. Auch wenn es ihm anfangs nicht bewusst ist.

Die Museumsdirektorin Isolde? Auch sie steht im Mittelpunkt.

Der Fotograf Lars ist der ›Türöffner‹.

Konstantin, einer ist immer der Gegenspieler.

Die Kneipenmannschaft Peggy, Holger, Eddie, Fiete und Muddi Inge bringen Schwung inne Bude.

Frau Sybille, ist sie der Weisheit letzter Schluss? Hat sie den Schlüssel?

Der alte Kämpfer  Remmert weist den Weg!

Na ja, und noch ein paar andere. 

 

Wo findet die Handlung statt?

 

In der Ost- und Nordsee, ist ja klar, und in Hamburg auch.

In Ostfriesland hatte Störtebeker seinerzeit Zuflucht gefunden.

Hauptsächlich auf diese Regionen konzentriert sich das Geschehen.

 

Der Klappentext

 

Hamburg anno 2010! Der Diebstahl des 600 Jahre alten Störtebeker-Schädels rüttelt die Hansestadt und die Museumswelt auf. Der Anwalt Henning von der Dyck unterstützt die Museumsdirektorin Isolde O’Nelly bei der Suche nach dem Exponat. Hierin verweben sich Störtebeker-Legende und freches Delikt mit dem mittelalterlichen Gestern im Hier und Heute. Henning ahnt nicht, welche Räume sich damit für ihn auftun. Die Geschichte segelt auf Fantasy-Flügeln, inspirierenden Gedanken und enthält Passagen eines wahren Geschehens. Sie ist angereichert mit einer Prise Liebessehnen und einer legendenhaften Rahmenhandlung.