Literatur zum Thema unterwegssein!

Was mich zum Schreiben motiviert

Seit meinen Teenagertagen war das Tagebuch mein wichtigster Wegbegleiter. Eines Tages, ich fühlte mich sehr erwachsen, habe ich die Aufzeichnungen ins Feuer geworfen. Heute bedauere ich natürlich meine vielleicht voreilige Handlung. Aber den Alltag schriftlich festgehalten habe ich schon immer und so nimmt es nicht wunder, dass ich unsere Reiseerlebnisse aufgeschrieben habe.

Von anderen Leuten werde ich gelegentlich dafür bewundert, dass ich noch Postkarten aus dem Urlaub schreibe. Siehe nebenstehendes Foto.


  

Mit ein paar »handgemachten« Broschüren für Freunde und Familie begann ich, unsere aufgeschriebenen Reiseerlebnisse in Form zu bringen. Fotos und Tagebucheinträge verarbeitete ich auf diese Weise.  Im Laufe vieler Jahre entstanden daraus meine ersten Bücher.
Abenteuerliteratur á la Karl May, Reiseberichte berühmter Leute wie Heinrich Harrer oder Clärenore Stinnes, Berichte über die Forschungsreisen des Thor Heyerdahl, die begeisterten mich, seitdem ich lesen lernte. Über diese Art der Literatur vergaß ich oft genug Zeit und Raum.
Ich träumte von einer unkonventionellen Art des Reisens. Mein Mann Gerd hat einen ähnlichen Lebensansatz. Gemeinsam schmiedeten wir Pläne und machten unsere Reisewünsche zur Realität. Das begann schon vor Jahrzehnten mit der Hochzeitsreise, denn die führte nicht an romantische Orte wie Paris, Venedig oder auf karibische Inseln. Wir entschieden uns für eine Reise in die damalige Sowjetunion. Moskau, der fernöstliche Baikalsee in Sibirien und die faszinierenden Städte Usbekistans, Samarkand, Buchara, Fergana und Taschkent standen seinerzeit auf dem Plan. Alle Welt hielt uns für verrückt.

Im Winter des Jahres 1982 begleitete uns unsere eineinhalbjährige Tocher nach Leningrad, wie Sankt Petersburg eine zeitlang genannt wurde. Wegen der Schwangerschaft mit dem zweiten Kind reisten wir per Fähre von Travemünde nach Helsinki und von dort aus weiter mit der Bahn durch die verschneite Landschaft nach Leningrad. Im Russland jener Tage war man keineswegs auf den Besuch von Kleinkindern, von Familien eingerichtet.


Nun, liebe Leserinnen und Leser möchte ich euch in meine Welt entführen. Begleitet mich ein Stückchen ins Dasein der Wanderer, der Oldtimer-Fahrer und in meine Familiengeschichte. In den Unterseiten findet ihr die bisher erschienen Bücher, sortiert nach der Art der Fortbewegung.